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Unser sozialer Beitrag

Unser sozialer Beitrag

3. Juni 2021
3 min read

Auch wenn das Landleben in Kolumbien mit seiner immergrünen Natur wie das Paradies auf Erden wirkt: Viele Kleinbauern sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und ihr Glück in den Großstädten zu suchen. Als Vertriebene siedeln sie sich meist in den ohnehin schon ärmeren Stadtrandgebieten der kolumbianischen Großstädte an.

Die Randzonen der Hauptstadt Bogotá sind ein Paradebeispiel für diese von Konflikten und Problemen geplagten Lebensräume. Unser Ziel ist es, in genau diesem Umfeld einen sozialen Beitrag zu leisten – und auch du kannst etwas dafür tun! Hier erzählen wir dir mehr über die Projekte und wie unsere Spenden etwas bewegen können.

Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung von Bogotá hat keinen vollständigen Zugang zu einer Grunversorgung mit Wohnraum, Nahrung, Wasser, Strom, Bildung, Gesundheit… Neben diesen vergleichsweise schwierigen Lebensumständen ist dieser Teil der Bevölkerung täglicher Gewalt aller Art ausgesetzt. Daher sind wir davon überzeugt, dass ihre Unterstützung unsere volle Aufmerksamkeit verdient!

Den besten Weg zur Unterstützung fanden wir in einer der lokalen Organisationen, die die Probleme dieser Stadtteile aus erster Hand kennt. So haben wir den Streetworker Cuyai kennengelernt, der zusammen mit anderen jungen Freiwilligen die Arbeit an sozialen Projekten leitet und sich aktiv daran beteiligt. Die meisten dieser Initiativen werden aus eigenen finanziellen Mitteln und wenigen Spenden finanziert, aber dies reicht nicht aus, um das Engagement über ein größeres Gebiet auszuweiten.

Die Organisation Aitue, in der Cuyai tätig ist, wurde 2010 für Sozialforschung und Streetwork am südöstlichen Stadtrand von Bogotá gegründet. Die Besonderheit an dieser Gruppierung liegt vor allem in der solidarischen Mitarbeit aller Einwohner: Kinder, Jugendliche, Studenten, Hausfrauen, Lehrer und Berufsabsolventen zeigen ihr Engangement. Der Fokus liegt auf der Arbeit im 4. Stadtteil mit dem Namen San Cristobal Sur in Kooperation mit der „Community Action Boards“ und diversen Jugendorganisationen.

Ziel ist es, die Einwohner durch Beteiligung einer solidarischen Gemeinschaft und mittels pädagogischer Methodik für lokale Probleme zu sensibilisieren: Darunter Gewalt, Drogensucht, Kriminalität, Hungersnot. Hierfür entwickelt Aitue Ansätze in den Bereichen Kunst, Landwirtschaft und Dialog, um Reflexionsräume für Konflikte aller Art zu schaffen und so zu gemeinsamen Lösungen zu gelangen. Einen Fokus setzt die Organisation dabei auf künstlerische Projekte als kollektive Ausdrucksform, beispielsweise durch Graffitti-Aktionen, die Einrichtung eines Kinoforums, oder auch kreative Sprachworkshops. Zudem werden wiederkehrende Gemeinschaftsessen, die Verteilung von Nahrungsmittelspenden, die Aufwertung des öffentlichen Raums mit recycelten Materialien und Projekte im Urban Gardening realisiert.

Gerade in Zeiten der Pandemie und der gewaltvollen politischen Demonstrationen, die Kolumbien seit Frühling 2021 begleiten, verlieren immer mehr Familien ihre Einkommensquellen bei gleichzeitiger Verletzung ihrer Menschenrechte.

Aber was kann dabei unser Beitrag sein? Neben dem Geld, das wir für die verkauften Kilos Kaffee sammeln, wollen wir uns gemeinsam mit Aitue aktiv an der Organisation von Projekten und Initiativen beteiligen. Hilf uns, Teil dieser Engagements zu werden und so der Community mehr Ressourcen für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung zu stellen!